ÜBER MICH

​​Coach für kreatives und therapeutisches Schreiben: Ich veranstalte Schreibworkshops, die schwerpunktmäßig dieThemen Selbsterfahrung, Selbstheilung und Selbstcoaching haben. Viele Techniken und Methoden testete ich an mir selbst und habe sie über die Jahre in meinen Workshops verfeinert. Zusätzlich habe ich eine Ausbildung in „Kreativem und therapeutischem Schreiben“ bei Dr. Silke Heimes und Ina Tilmann vom IKUTS absolviert.


Dozentin und Gesundheitspraktikerin (BfG) für Sexualkultur: Meine zweite Leidenschaft neben dem Schreiben ist das Thema Sexualität und alles, was damit zusammenhängt. Ich bin ausgebildete Sexualberaterin für Frauen. Tatsächlich eignet sich das Schreiben ganz wunderbar, um sich Themen zu nähern, die mit der eigenen Sexualität zu tun haben. Schreiben kann sehr befreiend wirken, vor allem, wenn man so manches Intime erstmal nicht mit fremden Menschen teilen möchte oder kann. - Zunehmend biete ich auch Workshops an, die das Thema Sexualität entweder kreativ oder auch in therapeutischer Weise angehen.

Lektorin: Schulbuchredakteurin (Stuttgart, Hamburg). Auf drei Beinen steht man besser...


Meine Geschichte


Die glücklichsten Momente in meiner Schulzeit waren, wenn die Lehrerin im Deutschunterricht die Aufsatzhefte verteile. Aufsatzschreiben in der Grundschule hieß hemmungslos und ungebremst drauflosschreiben und der kindlichen Fantasie freien Lauf lassen. Vom heutigen Standpunkt aus kann ich sagen, das Schreiben hat mich damals in den Flow versetzt und ich fühlte mich danach sehr glücklich. In meiner späteren Schulkarriere ging es hauptsächlich um das Funktionieren und darum, Dinge auf eine bestimmte, „korrekte“ Art und Weise zu erledigen. Der Untergang meiner kindlichen Kreativität war damit besiegelt. Die Freude ging, der Frust kam. Und kennen wir dieses Gefühl nicht alle? Ist das nicht ein gutes Stück, was unser Erwachsensein definiert? Funktionieren, unsere Pflicht erfüllen, das „Richtige“ tun. Angst davor, Fehler zu machen.


Während einer hartnäckig anhaltend dunklen Zeit in meinem Erwachsenenleben erinnerte ich mich wieder an diese ungebremste Freude des Schreibens in meiner Kindheit, und ich versuchte, mir das zurückzuholen. Mit kurzen, kreativen Übungen vertrieb ich morgens nicht nur das Grau des Winters, sondern das Dunkle, das auf meiner Seele lastete bekam dadurch wieder Farbe. Tag für Tag schrieb ich mir den Regenbogen in mein Leben zurück. Zu Anfang waren das kurze Wortspiele und Texte, die meine Fantasie anregten. Später bemerkte ich, wie die Texte immer mehr mit mir selbst zu tun hatten. Und dann fand ich über verschiedene Quellen zur Technik des „Journaling“ beziehungsweise des expressiven Schreibens.


Heute habe ich immer ein Notitzheft mit mir. Ich nehme mir regelmäßig die Zeit für Kreativität und Seelenhygiene. Und: mit einem Notizheft als Begleiter ist man nie und nirgends alleine! Egal wo ich gerade sitze und warte (auf eine Verabredung, auf bessere Zeiten, auf das Ende der Langeweile etc.), ich bin mir selbst Unterhaltungspartner, ein Gegenüber. Oh, und Bonuspunkt: man sieht immer wichtig aus, wenn man irgendwo sitzt und schreibt ;-)



Fun Facts


Ich spiele leidenschaftlich gerne Ukulele. Weil: Ukulelespielen macht glücklich und schön! Und es ist nicht schwer zu lernen. Ich spiele nicht gut, aber das ist wurscht. Ich singe nicht schön, aber das mit voller Inbrunst. Ukulelespielen macht die Welt ein klein wenig zu einem besseren Ort.


Ich bin stolze Trägerin des Seepferdchenabzeichens (1976, Freibad Renningen). Es gibt kaum eine Errungenschaft, auf die ich stolzer wäre. Ich schwimme wahnsinnig gerne, am liebsten draußen.


Spiritualität: Schütze, Aszendent Krebs. Ständiges Suchen, ewiges Lernen.


Meditieren hilft mir, mich immer wieder zu verankern und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Weil ich zu undiszipliniert bin, um mich jeden Morgen oder Abend formal auf mein Meditationskissen zu pflanzen (und ich danach auch sehr schlecht wieder hoch komme!), meditiere ich gerne beim Anstehen an Supermarktkassen und beim Warten an Bushaltestellen und beim Spazieren durch die Stadt (Obacht: Augen auf im Straßenverkehr!). Schreiben ist übrigens auch eine Form von Meditation!